Trauma, Depression und Körper  

Jedes Trauma hinterlässt Spuren in unserem Körper. Bewegung, Musik, Gerüche, Geschmack und Empfindungen haben direkte Auswirkungen auf unseren emotionalen Zustand, und können zur begleitenden Behandlung eingesetzt werden.

Trauma, Depression und Körper - Feldenkrais

„Wir hatten eine Menge Ärger mit westlichen Psychologen, die nach dem Völkermord hierher kamen, und wir mussten einige bitten, zu gehen. Sie sind gekommen, und ihre Arbeitsweise bestand nicht darin, draußen in der Sonne zu sein, wo man anfängt, sich besser zu fühlen. Es gab keine Musik oder Trommeln, um das Blut wieder zum fließen zu bringen. Sie haben das Gefühl nicht vermittelt, dass jeder sich einen Tag freigenommen hat, so dass die gesamte Gemeinschaft zusammenkommt, um zu versuchen, dich aufzumuntern und es dir zu ermöglichen, wieder Freude zu empfinden.

Sie haben nicht anerkannt, dass die Depression etwas invasives und äußerliches ist, das man loswerden kann. Stattdessen haben sie Leute einzeln in diese schäbigen kleinen Zimmer gebracht und eine Stunde lang herumsitzen und über die schlimmen Dinge reden lassen, die ihnen zugestoßen sind. Wir mussten sie bitten zu gehen.“

        Ein Ruander im Gespräch mit dem Schriftsteller Andrew Solomon; über seine Erfahrungen mit Psychologie und Depression

Auch wenn sich Lösungsmöglichkeiten nicht problemlos von einem Kulturkreis in den anderen übertragen lassen, liegt hier vielleicht ein interessanter Ansatz für unsere Kultur.

Vollständiger Beitrag aus dem „The Moth“ podcast ‚Notes on an Exorcism‘ ist auf der SpiritualEcology Facebook-Seite zu finden.

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